Herout Balancezügel

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Kategorie:

Beschreibung

 

Herout-Balance-Zügel

 

– damit das Pferd lernt, mit sich und seinen Beinen ins Gleichgewicht zu kommen;

 

– damit das Pferd lernt, seinen Rücken als 5.tragendes Element zu verwenden;

 

– damit das Pferd lernt, sich taktrein und schwungvoll vorwärts-abwärts zu bewegen;

 

– damit das Pferd lernt, mit der Hinterhand soweit unterzutreten, daß diese das Hauptgewicht

trägt und den Schwung über den Rücken an die Vorderhand weitergibt;

 

– damit das Pferd lernt, seinen Hals schmerzfrei und entspannt in korrekter Stellung zu tragen;

 

 

Korrektes Longieren mit dem Herout-Balance-Zügel

ein neuer alter Weg zum entspannten Pferd

 

Hilfe für Grundausbildung, Konditionsaufbau und Entspannung während der Turniersaison.

 

Voraussetzung für ein erfolgreiches und freudiges Arbeiten mit dem Pferd in allen Sportarten-und Klassen und im Freizeitbereich ist, daß das Pferd alle Körperpartien gleichmäßig belasten kann. Dies ist nur dann möglich,wenn es an keiner Stelle Schmerzen verspürt. Diese Schmerzen, ich nenne sie hier einmal „kleine Schmerzen“ sind nämlich noch nicht offensichtlich als Lahmheit zu erkennen, sie äußern sich vielmehr in einer ungleichmäßigen, unregelmäßigen Belastung bestimmter Körperregionen, die sozusagen die Arbeit der schmerzenden Zonen übernehmen oder ausgleichen müssen. Die so zustandekommenden chronischen Überbelastungen führen, wenn man sie nicht rechtzeitig erkennt, in der Folge, zu schweren bis schwersten Erkrankungen,die dann nur mehr mit intensiver tierärztlicher Betreung zu behandeln sind.

Um dem vorzubeugen ist in allen Ausbildungsstadien und auch in allen Phasen der sportlichen Verwendung das korrekte Longieren des Pferdes von großem Nutzen.

 

Korrektes Longieren ist kein „im Kreis Laufen lassen“,

es ist kein „sich bewegen lassen“, damit das Pferd dann für s Reiten ruhiger ist,

es ist vor allen Dingen kein „Zentrifugieren“.

Jedes Pferd kann longiert werden.

Korrektes longieren ist Schwerarbeit für jedes Pferd und sollte einer intensiven Trainingsstunde gleichgesetzt werden.

Auch im Rahmen jedes Rehabilitationsprogrammes sollte diese Longiermethode eine übergeordnete Rolle spielen. Denn lange bevor das Pferd wieder frei auf der Koppel laufen darf oder bevor es wieder geritten werden kann,sollte es so longiert werden, daß alle Muskelpartien gleichmäßig beansprucht und aufgebaut werden.

 

10 Ziele für effektive Longearbeit

 

Worauf muß ich beim korrekten Longieren achten?

 

  1. das Pferd soll mit tiefem Kopf, hohem Rücken und abgekippter Krupp flüssig, aber nicht

eilig vorwärts gehen.

 

  1. das Pferd soll mit den vier Hufen zwei dem Longekreis paralelle Linien beschreiben.

 

  1. die Spur der Hinterhufe soll in oder über die Spur der Voderhufe treten.

 

  1. im Bereich des Rückens soll eine rythmische Auf-und Abbewegung zu erkennen sein.

 

  1. das Pferd soll immer wieder den Kopf entspannt vorwärts-abwärts strecken und dabei abschnauben und dann wieder, ohne Einwirkung des Longeführers in korrekte Anlehnung kommen.

 

  1. alle Tempowechsel sollen ohne Hochdrücken des Kopfes über die Abferdermechanismen

von Hinterhand und Rücken erfolgen.

 

  1. das Pferd soll immer an leicht gespannter Longe gearbeitet werden, “als hätte man einen

Dressurzügel in der Hand „.

 

  1. die Hilfen sollen so gering und zart als möglich erfolgen, je weniger ich auf ein Pferd

einwirken muß, desto feiner wird die Sprache mit der ich mich verständigen kann.

Die Reihenfolge der Hilfen sollte immer sein:

-feine Parade und Blickkontakt

-Stimme

-Longepeitsche

Wenn mit einer Hilfe das Ziel der Übung erreicht ist, muß die nächste unterbleiben

 

  1. bei jedem verlangsamenden Tempowechsel muß dem Pferd leicht nachgegeben werden,

damit es ungestört in die langsamere Gangart übergehen kann ohne vom Longenführer aus

der Balance gebracht zu werden.

 

  1. ruhiges Arbeiten mit viel Lob bietet die Grundlage für ein erfolgreiches, freudiges

Zusammenarbeiten mit dem Pferd.

 

 

Was brauche ich für das Longieren mit dem

Herout-Balance-Zügel?

 

-Kopfstück mit passender, sanfter Trense

-Kappzaum

-Longiergurt mit je 2 Ringen seitlich

-Herout-Balance-Zügel

-gute Baumwollonge mit Lederstopper

-Longepeitsche(lang genug um das Pferd leicht touchieren zu können)

 

Wie lege ich den Herout-Balance-Zügel korrekt an?

 

  1. Longiergurt anlegen und Lederteil des Zügels so im Bauchbereich einfädeln, daß es genau in

der Mitte zwischen den Vorderbeinen hervorreicht und die Schnallen vom Pferdekörper

abgewandt sind

 

  1. Kappzaum korrekt anlegen, dieser sollte so liegen, daß der Nasenriemen zwei Fingerbreit

unter der Jochbeinkante liegt, Nasen-und Backenriemen sollen straff verschnallt sein, sodaß

der Kappzaum gut sitzt und nicht verrutscht

 

  1. Kopfteil mit Trense über den Kappzaum anlegen, die Backenstücke dürfen auf keinen Fall

durch die Verschnallung des Kappzaumes niedergehalten werden, da sonst die ungehinderte

Beweglichkeit der Trense nicht gewährleistet ist

 

  1. Einhängen der Longe im Mittelring des Kappzaumes

 

  1. Einfädeln des Herout-Balance-Zügels: vom Lederteil ausgehend wird die Schnur von innen

nach außen beidseits durch die Trensenringe gelegt und dann an der jeweilig gleichen

Körperseite anfangs am unteren Ring des Longiergurtes fixiert. Die Länge ist so zu wählen,

daß der Nasenrücken des Pferdes minimal vor der Senkrechten ist und der Hals dabei so

gebeugt ist, wie es dem Ausbildungsstand des Pferdes bei Dressurarbeit entspricht.

Pferde mit massiven Rückenproblemen oder extrem steifen Genick muß anfangs etwas mehr

Raum gewährt werden, die Schnurlänge kann aber nach wenigen Minuten Trab verkürzt

werden.

 

 

Funktion des Herout-Balance-Zügel:

 

Der Herout-Balance-Zügel bietet dem Pferd die Möglichkeit jede ihm gewohnte Fehlstellung einzunehmen, aber er ermahnt das Pferd ohne Druck, Zwang oder Gewalt dafür unentwegt, doch besser in korrekter Stellung und Haltung zu kommen, ohne es dahin zu zwingen. Das Pferd wird also nicht in irgendeine gewünschte Haltung gezogen, geschoben, gedrückt oder was auch immer, es ist in keiner Richtung in seiner Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt, nein, es erfährt im eigenen Körper, ganz von sich, daß es am leichtesten ist, wenn es korrekt geht. Die meisten Pferde begreifen das in sehr kurzer Zeit, sodaß bei korrekter Anwendung, oft schon nach wenigen Minuten eine erhebliche Besserung von Gangbild und Körperhaltung zu erreichen ist. Es bedarf aber natürlich einer regelmäßigen Anwendung um eine gezielte Muskelentwicklung zu erreichen. Optimal ist 2-3x wöchentlich longieren. Dieses Longieren sollte aber nicht unmittelbar vor intensiver Dressur-oder Springarbeit erfolgen, es sei denn das Pferd ist in absoluter Topform und völlig ohne Verspannungen oder Beschwerden. Alle anderen Pferde sollten entweder nur longiert werden, dabei ist unbedingt auf ausreichend Platz zu achten,oder anschließend gemütlich ins Gelände gehen. Der Muskelauf-und umbau dauert viele Wochen (4-6 Monate), sodaß der nachhaltige Erfolg nur durch konsequentes und korrektes Anwenden zu erreichen ist.

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